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6 Minuten Lesedauer

Wer kennt es nicht, wenn der Alltagsstress die Oberhand gewinnt. Die meisten Selbständigen und Unternehmer stehen früh auf, noch völlig müde machen sie sich fertig, trinken fix einen Kaffee und essen etwas, wenn überhaupt. Sie hetzten ins Büro, von Termin zu Termin, die oftmals bis abends gehen. Am Abend wird dann eventuell noch Sport gemacht oder etwas in Facebook gedaddelt, bevor sie dann erschöpft wieder ins Bett fallen. Welch ein entspannter und runder Alltag. Wohl kaum! Sie fühlen sich gehetzt, gestresst, belastet und alles andere als ausgeglichen. Nicht selten meldet sich ihr Körper zu Wort durch verschiedenste Symptome wie Kopfschmerzen, Magenprobleme, angespannte Schultern und Rückenschmerzen.

Nun ist in den Medien immer mehr von Meditationen oder geführten Meditationen die Rede. Wie gut es ist zu meditieren, um innere Ruhe und Entspannung zu finden. Jetzt denken sich viele: „Toll. Würde ich ja machen, aber wo soll ich die Zeit und die Ruhe hernehmen? Bei meinem Alltag geht das nun wirklich nicht. Und ob das was bringt, stelle ich auch in Frage. Ich schaffe das auch so.“

Wir sagen, kannst du schon so machen, dann wird es halt auf lange Sicht gesehen Mist.

Das Thema Meditation ist viel umfassender als die Meisten denken. Sie hat zahlreiche positive Wirkungen und ist die Grundlage für unseren Erfolg. Wieso ist das so?

Wenn wir Ruhe finden und still werden, sind wir bereit zu empfangen. In diesem Zustand können wir uns mit der universellen Kraft verbinden, die durch uns hindurch fließt. Diese universelle, mentale Kraft ist die Grundlage unserer Kreativität und Schöpfungskraft. Wenn wir meditieren, hören wir hin und können so Antworten und Anleitungen erhalten. Im Alltag spricht sie durch unsere Intuition und Gefühle zu uns. Doch wir müssen bereit sein sie zu empfangen.

Erfolgreiche Persönlichkeiten wissen um diese Kraft und die positiven Effekte, wenn sie meditieren. Sie haben die Fähigkeit, bewusst auf diesen mächtigen Geisteszustand zugreifen zu können. Sie schließen Ablenkungen und negative Gedanken aus, um sich völlig der Inspiration und Vorstellungskraft hingeben zu können, die in ihnen steckt und in der Stille zu ihnen kommt.

Warum genau ist es also so wichtig, meditieren zu lernen?

Klären wir erstmal, was Meditation überhaupt ist. Durch Medien und Filme bekommen wir ein sehr unterschiedliches Bild davon. Bei vielen Menschen erscheint jetzt ein Mönch im Schneidersitz vor dem inneren Auge. Es stimmt, für viele ist es ein Teil des Gebets, in denen sie die Stimme Gottes/ Intuition hören und auf Eindrücke von ihm warten. Andere verbinden es mit bestimmten Tätigkeiten, wie Gartenarbeit oder wenn sie künstlerisch tätig werden. Doch meist verbinden wir es damit, dass wir mit geschlossenen Augen dasitzen, zur Ruhe kommen, die Gedanken frei machen und so Eindrücke aus der Stille zu erhalten.

Zu meditieren bedeutet, Bewusstsein zu erlangen. Die Augen zu schließen und den Atem bewusst zu kontrollieren kann dabei helfen, in diesen Zustand zu kommen. Es kann aber auch sein, dass ein Spaziergang in der Natur hilft unsere innere Ruhe zu finden. An sich ist es egal, solang wir frei von äußeren Einflüssen und Ablenkungen sind. Wir sind nur bei uns. Sein. Bei dir sein.
Wir können uns immer wieder kleine Oasen im Alltag schaffen, in denen wir für kurze Zeit ruhig werden und entspannen. Somit integrieren wir es in unsere Leben und es wird vielmehr eine Lebensweise, als eine zusätzliche Tätigkeit.

Egal ob Künstler, Schriftsteller, große Denker oder Erfinder. Sie alle ziehen sich zurück, schaffen sich eine ruhige Umgebung, um so der Inspiration und Kreativität Raum zu geben. Nur so können sie ihre Gedanken ordnen und das Durcheinander in ihrem Inneren sortieren. Aktiv zu meditieren kann dies noch besser unterstützen und die Folge haben, noch mehr in die Achtsamkeit zu kommen. Hier befindet sich die Grundlage für höhere, geistige Fähigkeiten wie unsere Vorstellungskraft, Intuition, unser Gedächtnis und eigener, klarer Wille. Hier finden wir Antworten zu Fragen. Bist du denn wirklich zufrieden mit deinem Leben? Hast du klare Ziele und Wünsche, für dir du brennst? Besitzt du klare Visionen, die dich jeden Tag positiv antreiben und Energie spenden? Hier, in der Meditation, werden dir nicht nur die Antworten kommen, sondern auch die Anleitung, wie du beispielsweise deine Ziele erreichen kannst. In diesem Zustand, mit der direkten Verbindung zur universellen Kraft, wird dir alles zufließen was du benötigst. Es ist dein Zugang zu einem bewussten, gesunden und glücklichen Leben.

Dass Meditationen innere Unruhe reduzieren, entspannt und Stress sowie Ängste abbaut, ist allgemein bekannt. Doch sind dir die weitreichenden Folgen bewusst?

Wir haben für dich eine Liste von positiven Auswirkungen erstellt, die dir Meditationen bringen:

– Erhöht den mentalen Fokus und die Konzentration
– Verbessert die Kreativität und die Fähigkeit zur Problemlösung
– Erzeugt einen Zustand tiefgreifender Entspannung und Gelassenheit
– Steigert die Produktivität
– Es erhöht das Glücksgefühl und den inneren Frieden
– Mehr Ausgeglichenheit für sich, und die Familie
– Verbessert somit das Sexualleben
– Verlangsamt den Alterungsprozess
– Stärkt das Immunsystem
– Reduziert den Bedarf an Medikamenten und Pharmazeutika
– Senkt den Blutdruck
– Regeneriert / verändert das Gehirn, einschließlich Wachstum in einigen Bereichen
– Beschleunigt die Heilung nach der Operation

Das vorrangige Ziel der meisten Menschen, ist der Punkt die Gedankenlosigkeit zu erreichen. Wir haben einige Tipps und Übungen für dich, wie du diesen Zustand am besten erreichen kannst.

Am besten nimmst du dir mindesten 20 Minuten Zeit für die Meditation. Für den Anfang kann eine geführte Meditation, in dem jemand zu dir spricht und dir direkte Anweisungen gibt, helfen dich zu entspannen und einen Zugang zu deinen Inneren zu finden. Du solltest auf jeden Fall die folgenden Punkte beachten:

1. Suche dir einen ruhigen Ort, an dem du dich wohlfühlst und mindestens 20 Minuten ungestört sitzen kannst.

2. Setze dich bequem hin, jedoch so, dass dein Rücken gerade und frei ist. Dies geht gut im Schneidersitz (eventuell mit einem zusätzlichen Kissen) oder wenn du gerade auf einen Stuhl sitzt und deine beiden Füße stabil auf den Boden stellst.

3. Schließe deine Augen und achte auf deinen Atem, wie er ein- und ausgeht.

4. Erzwinge es nicht, dass dein Geist leer wird. Wenn du dich darauf versteifst, setzt du dich unter Druck und entspannst dich nicht. Die Gedanken werden immer lauter. Lass stattdessen deine Gedanken und Gefühle fließen. Lass sie kommen und gehen, ohne eine Beurteilung. Beurteile sie nicht. So bist du im Frieden und in der Entspannung.

5. Wenn deine Gedanken abschweifen oder du merkst, dass du dich auf Geräusche außerhalb konzentrierst (zum Beispiel das Ticken der Uhr, Vorbeifahrende Autos, Stimmen von anderen Personen), achtest du einfach wieder auf deine Atmung. Atme bewusst und tief durch. Ein… und aus… konzentriere dich darauf, es hilft dir dich wieder zu fokussieren.

6. Wenn Störungen auftreten, wie das Jucken der Haut, dann kratz dich ruhig. Versuche nicht dich auf Krampf kontrollieren zu wollen. Wenn du diese Störung beseitigst, kannst du dich wieder voll deiner Meditation hingeben, anstatt die ganze Zeit an dem Juckreiz zu verzweifeln und dich ablenken zu lassen.

Während du weiter sitzt und meditierst, wird deine Aufmerksamkeit zwischen deinem Atem, deiner Gedanken, deinem Körper, sowie Gefühle und Empfindungen hin und her wechseln. Jedes mal wenn du bemerkst, dass deine Achtsamkeit abschweift, solltest du dich auf deine Atmung konzentrieren oder ein bestimmtes Mantra wiederholen. Dies kann ein Satz sein wie „ich bin völlig entspannt und losgelöst.“. Nimm etwas, was dir hilft zu entspannen und weiter meditieren zu können.

Nach und nach werden alle Geräusche und Empfindungen verschwinden. Deine Gedanken werden zur Ruhe kommen und einen leeren Raum hinterlassen. In diesem Raum wirst du dann dich finden. Dich, mit deinem reinen Geist.

Hier bist du einfach nur. Hier darfst du einfach nur sein.

Dies schafft eine Ruhe und einen Frieden, den du im Alltag kaum erreichen wirst. Es ist dann egal, was auf der Welt geschieht, was sonst in deinem Leben vor sich geht. Du bist zufrieden mit dir in deiner Meditation und hast gar nicht das Bedürfnis etwas anderes zu tun.

Auch wenn du diesen völlig friedlichen Zustand nicht erreichst, oder vielleicht weg gedämmert bist, so bist du auf jeden Fall entspannter als vor dem Meditieren. Es ist erholsam und somit immer ein Gewinn! Es bedarf einer gewissen Übung zu meditieren. Du lernst mit der Zeit, immer schneller deinen Geist zu leeren, in die Entspannung und Achtsamkeit zu kommen. Sei geduldig und sanft zu dir selbst. Du lernst es, immer besser in die Meditation und in die Achtsamkeit zu kommen. Je mehr Übung du hast, desto besser klappt es. Auch bei uns ist nicht jeder Tag gleich, auch wir kommen mal besser und mal schlechter in die Meditation. Wichtig ist aber, dass du überhaupt beginnst – und das täglich!

Wenn du noch nie meditiert hast, oder an manchen Tagen schlechter zur Ruhe kommst, hilft dir die geführten Meditationen. Du kannst dich auf die Stimme und die Hintergrundgeräusche konzentrieren. Sie geben dir eine direkte Anleitung, helfen dir deinen Geist bewusst zu führen und damit von Störfaktoren zu leeren und dich so Stück für Stück zur Entspannung zu bringen. Wenn du meditierst, werden sich dir ganz neue Welten und Möglichkeiten präsentieren. Du wirst ein ganz neues Bewusstsein für dich, deine Ziele und Wünsche entwickeln!

Wenn du Fragen hast oder Inspirationen benötigst, komm gern auf uns zu. Wir unterstützen dich gern. Gerade wenn es um deine Ziele und Wünsche geht, sowie deine Fähigkeiten und die Wege, wie du diese Ziele erreichen kannst, sind wir gern für dich da.

Von Herzen

Patrick und Theresa

P.S. Ziel darf es sein, jederzeit bewusst zu leben. Denn Meditieren heißt nicht nur, im Schneidersitz zu sitzen und sich zu Gedankenlosigkeit zu zwingen, sondern alles, was Du tust, absolut bewusst zu machen! Sei es das Duschen am Morgen. Spüre das Wasser auf deiner Haut. Oder das Essen einer leckeren Erdbeere. Schmecke sie doch mal wieder! Sei vollkommen in diesem Moment. Wenn Du das bei jeder Tätigkeit mehr und mehr versuchst, wirst Du erleben, dass Dein Leben so viel intensiver und entspannter wird. Dass sich eine riesige Dankbarkeit in deinem Inneren entwickelt.

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Meditation – Mehr als nur im Schneidersitz zu verweilen

von PatrickK Lesedauer: 7 min
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