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5 Minuten Lesedauer

Feste – es gibt sie stets: Gelegenheiten zum Feiern. Wir treffen Familienmitglieder, Bekannte und Freunde. Meist bleibt man stehen und unterhält sich ein paar Worte. So gut wie immer kommt das Thema Business zur Sprache.

In einem Fall erzählte uns jemand, dass er jetzt Informatiker ist und für eine bekannte Firma als Programmierer tätig sei. Er verdient wirklich gut, die Firma sei auch klasse, aber irgendwie wolle er mehr. Von seinen Freunden hört er immer wieder inspirierende Businessideen. Einige haben eigene Apps entwickelt, die sie teuer verkauft und damit ausgesorgt haben. Er selbst habe auch, gemeinsam mit zwei Freunden, eine App angefangen zu entwickeln. Es gab sogar Gespräche mit einem erfolgreichen IT-Konzern, das Interesse an dem Projekt bekundet hat! Die Grundlagen waren gelegt, die Idee war quasi schon verkauft. Doch wie so häufig im Leben lagen schon nach kurzer Zeit Steine im Weg. Die Arbeit an der App zog sich in die Länge, es tauchten ungeahnte Herausforderungen auf. Die anfängliche Euphorie schmolz immer mehr dahin, je länger die Arbeiten dauerten. Obwohl ihre Idee genial war und sie auch schon einen Käufer an der Hand hatten, fehlte ihnen die Ausdauer, Durchhaltevermögen und die Geduld, das Projekt fertigzustellen. Inzwischen sind auch die Interessenten weg. Er weiß auch, dass jetzt auch andere eine ähnliche App fertig haben und auf den Markt bringen wollen. Damit hätte es sich für ihn erledigt, er bleibt einfach weiter in der Firma und macht seinen Job.

Solche Beispiele sind keine Seltenheit. Schon bei kleinen Kindern können wir beobachten, ob sie Geduld und Ausdauer besitzen. Legen wir 2 Kindern ein Puzzle hin, kann sich vielleicht das eine stundenlang damit beschäftigen. Es probiert ein Teil nach dem anderen aus und stellt das Puzzle fertig. Das andere ist eventuell voller Ungeduld. Hektisch versucht es die Teile zusammenzufügen. Klappt es nicht gleich, bricht es frustriert ab und wirft das Spiel in die Ecke.

Die meisten wollen etwas sein, doch kaum einer möchte erst etwas werden. Dabei sind die Themen Geduld und Ausdauer wichtige, sogar essentielle Grundeigenschaften auf dem Weg zum Erfolg!

Doch was bedeutet das Wort Geduld eigentlich?

Ein geduldiger Mensch zu sein, bedeutet zu verstehen, dass alles im Leben seine Entwicklungszeit braucht. Zum Beispiel dauert es ca. 280 Tage von der Empfängnis bis zur Geburt eines menschlichen Kindes. Auch bei Pflanzen müssen wir eine bestimmte Zeit warten, bis der Samen zu einer Pflanze wird, die Früchte trägt. Eine Möhre benötigt 70 Tage, bis wir sie ernten können. Gut Ding will eben Weile haben.

Dies gilt auch für Träume und Ziele. Sie müssen sich erst in uns entwickeln und reifen, bevor sie sich in der Realität manifestieren können. Das heißt, dass wir uns entwickeln müssen, gewisse Erfahrungen machen dürfen, bevor wir es auch physisch erleben können. Ein Ziel zu erreichen ist nichts, was außerhalb von uns passiert. Wir entwickeln uns dazu – innerlich und ziehen es damit auch äußerlich in unser Leben. Aus diesem Grund müssen wir lernen geduldig zu sein, um sie auch zu erreichen! Es heißt nicht umsonst, Geduld sei eine Tugend.

Bob Proctor meinte dazu: „Geduld ist nicht die Fähigkeit zu warten. Aber die Fähigkeit, beim Warten eine gute Haltung zu bewahren.“

Verdrehst du gerade die Augen und denkst dir: „Super, als Gott die Geduld verteilt hat stand ich hupend im Stau.“? Keine Sorge, es gibt auch für Ungeduld eine Lösung.

Stell dir folgende Situation vor. Schon vor langer Zeit hast Du ein herrliches Ferienappartement in Italien gesehen. Es liegt sogar direkt am Meer. Das Wetter dort ist herrlich, ebenso die Landschaften, die tollen Ausflüge, das leckere Essen, der Wein. Der Preis ist einfach unschlagbar gut. Es klingt einfach alles so traumhaft, dass du unbedingt dort hin möchtest!

Du planst nun eine Reise nach Italien. Die Strecke dorthin ist weit, trotzdem entscheidest du dich mit dem Auto zu fahren und es einfach zu ertragen. Nachdem du dir in den tollsten Farben ausgemalt hast, wie es in Italien sein wird und wieso du dort unbedingt hin möchtest, benötigst du noch weitere Angaben:

1. Wo geht es los, wo ist der Startpunkt? Wo stehst du gerade? (Punkt A)

2. Wo möchtest du hin? Was ist dein konkretes Ziel? Wie soll dein Leben aussehen, wenn du angekommen bist? (Punkt B)

3. Erstelle einen Aktionsplan, wie du von A nach B kommst.

Diese Schritte helfen dir nicht nur bei der Reiseplanung, sondern auch bei deinen Träumen und Visionen. Gehe die Tipps in Ruhe durch und schreibe dir deine Gedanken dazu auf.

Wichtig: Erst wird das Ziel festgelegt und dann kommt der Plan. Wenn du erst einen Plan aufstellst und dein Ziel davon ableitest, dann limitierst du dich und bewegst dich weiterhin im Rahmen des Bekannten. Wir haben hier also keinen Wachstum und keine Inspiration.

Natürlich ist der erste Plan nicht vollkommen, sondern entwickelt sich weiter bis ins Detail. Wir benötigen ihn, um uns an ihm festzuhalten und zu wissen, wo es lang geht. Auch, um die Zeit im Auge zu behalten. Dabei solltest du aber eine gewisse Gelassenheit haben und geduldig sein. Manchmal müssen wir einen kleinen Umweg nehmen, um ans Ziel zu kommen, oder wir stecken fest. Auch das gehört dazu, ärgere dich nicht. Sei dir bewusst, dass jede Situation etwas Gutes hat. Erlebe bewusst die Zwischenziele, genieße die Momente! Damit wird die Reise an dein Ziel voller toller Erlebnisse sein.

Meist besteht eine beträchtliche Entfernung zwischen Punkt A und Punkt B. Jetzt sind Ausdauer und Geduld gefragt. Eine gute Planung beachtet den Faktor Zeit und weißt auch Zwischenziele auf. Dein Navi zeigt die auch die Fahrtdauer an und andere Städte auf der Strecke. Daran kannst du dich orientieren und weißt immer, wo du gerade bist. Das verhindert auch das Gefühl, auf der Stelle zu treten, wenn die Fahrt mal langatmig wird.

Wie du in der Zeit deine Visionen nicht aus den Auge verlierst?

Große Träume erfordern seine Zeit. Ungeduldige Menschen werden schnell abgelenkt und verlieren den Fokus. Anfangs denken sie noch. „Klar will ich das! Wirklich! Ich werde alles daran setzen, Erfolg zu haben und es zu erreichen!“ Nach gewisser Zeit kommen dann die Zweifel. „Es ist zu schwer, ich schaffe das nicht. Ich weiß noch nicht mal, wie es genau geht! Das können andere Menschen viel besser als ich! Noch dazu ist die Konkurrenz einfach zu groß.“ Viel zu schnell knicken sie ein.

Was sind die Folgen?

Ohne Beharrlichkeit bleibt der kreative Prozess stehen, und du mit ihm! Wir unterbrechen ihn, und dafür bezahlen wir einen hohen Preis im Leben.

Was passiert wenn ein Gärtner im Sommer seine Pflanzen nur ab und zu gießt? Richtig, sie gehen ein und vertrocknen. Genauso ist es mit unseren Ideen. Entweder wir nähren den Funken bis er ein kräftiges Feuer wird, oder er wird erlöschen. Halte daher deine Vision am Leben! Male sie dir in den schönsten Farben aus! Das schaffst du wenn du Folgende Tipps beachtest:

1. Erstelle ein farbenfrohes Bild im Kopf. Gehe bewusst rein in deine Fantasien und erlebe Visionen mit allen fünf Sinnen! Gehe in die erträumten Situationen rein und stelle dir vor, wie sie bereits Realität sind.

2. Konzentriere dich auf das, was dich glücklich macht und du wirklich willst. Was du liebst. Formuliere es stets positiv und im Präsens!

3. Was sind die ersten Schritte, die getan werden müssen? Was muss ich wissen, welche Fähigkeiten benötige ich? Möchte ich alles selbst erlernen, oder such ich mir Hilfe von anderen Menschen? Ergreife konsequente Maßnahmen!

4. Übe dich in Gelassenheit und lerne geduldig zu sein. So genießt du die Reise und hältst durch bis ans Ziel. Feier auch ruhig die kleinen Feste, wenn du ein Zwischenziel erreicht hast. Koste diese Momente richtig aus! Doch bleibe nicht dort stehen! Gehe weiter und sei dir sicher, dass du dein großes Ziel erreichen wirst! Zuversicht und Vertrauen!

Denk daran, je größer die Ziele, desto länger wird es vermutlich dauern.
Hast Du zudem schon mal darüber nachgedacht, was Erfolg eigentlich bedeutet? Erfolg ist, so hat es Earl Nightingale, der Mentor von Bob Proctor einst formuliert, die fortschreitende Verwirklichung eines lohnenswerten Ideals. Solange du auf dem Weg bist und dort auch bleibst, solange bist du auch erfolgreich. Du bist in einem stetigen Wachstum involviert und genau darum geht es – dafür sind Ziele gemacht. Um zu wachsen, nicht um Dinge zu bekommen. Das ist nur ein angenehmes Nebenprodukt. Wenn du das für dich verstanden und verinnerlicht hast, wirst du auch nie mehr unglücklich sein können, wenn du auf dem Weg, aber noch nicht angekommen bist.

Enjoy your flight! Beginne jetzt die Reise deines Lebens und genieße das Abenteuer! Du wirst für deine Geduld belohnt, dessen sind wir uns sicher.

„Gewinnen zu wollen ist nicht genug. Sie müssen einen Prozess durchlaufen, um sich zu verbessern. Das erfordert Geduld, Ausdauer und Antrieb.“ John C.Maxwell

Von Herzen,

Patrick und Theresa

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Gott, gib mir Geduld, aber zackig!

von PatrickK Lesedauer: 6 min
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