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Es gab einen erstaunlichen jungen Mann. Er war Mitte 20 und hatte die letzten Jahre einiges durchgemacht. Nach seinem Abitur ging er an die Uni, brach das Studium jedoch ab. Er sah sich nicht darin und wollte stattdessen seinen Traum von einem eigenen erfolgreichen Unternehmen verwirklichen. Die Gründung war erfolgreich, er kniete sich vollkommen rein und schaffte es so in kurzer Zeit ein mtl. Einkommen von 50.000€ umzusetzen. Doch so, wie er Erfolg hatte und dieses Ziel im Leben erreicht hatte, begann sein Erfolg wieder zu kippen bis hin zu den Punkt, dass er die Firma wieder schloss. Was war passiert?

Betrachten wir uns in einem Spiegel, sehen wir ein Bild von uns selbst. Besser gesagt, eine Abbildung von unserem Körper. Die meisten Menschen sind der Meinung, dass das Aussehen ihres Körpers etwas sehr wichtiges ist. Dabei vergessen sie, dass es nur die Hülle für ihr wahres Selbst ist. Dieses vielschichtige Selbst ist das, was wirklich zählt, bestimmt es doch über den Werdegang des eigenen Lebens. Über Erfolg und Misserfolg.

Unsere Vorstellung von uns selbst und unserer Persönlichkeit nennen wir Selbstbild. Es ist eine sehr verzerrte Wahrnehmung unserer Person. Während es unsere wahre Bestimmung ist zu wachsen und uns weiterzuentwickeln, ist es unser negatives Selbstbild, welches uns begrenzt und vom Erfolg abhält.

Wieso ist es ausgerechnet das eigene Selbstbild, was mich vom Erfolg abhält?

Wir alle haben Paradigmen in unserem Unterbewusstsein. Diese Paradigmen bestehen aus verschiedensten Glaubenssätzen und Gewohnheiten, die wir Menschen seit Beginn unseres Lebens in uns verankern. Diese Paradigmen bestimmen auch wie wir uns selbst sehen, fühlen und wie wir handeln. Sind die Paradigmen positiv, verursachen sie auch positive Gefühle und Handlungen. Die Themen Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen, Selbstwertgefühl, Selbstliebe und viele anderen bilden zusammen das Selbstbild. Du bemerkst vielleicht schon, dass alle Begriffe mit „Selbst“ beginnen. Genau darum dreht sich alles. Wenn deine Wahrnehmung und Gefühle negativ sind, du vielleicht der Meinung bist, es nicht wert zu sein Erfolg zu haben und viel Geld zu verdienen, wird sich dieses Bild im Kopf auch in der Außenwelt manifestieren. Deine Paradigmen werden immer dafür sorgen, dass dein inneres Selbstbild auch Wirklichkeit wird. Du kannst es nicht verhindern.

Deine Paradigmen und deine Selbstwahrnehmung bilden ein System und funktionieren wie ein Autopilot im Flugzeug.

Kennst du dich mit der Wissenschaft der Kybernetik aus?

Kybernetik ist die Wissenschaft der Kontrolle und Kommunikation bei Tieren und auch einigen Maschinen, wie zum Beispiel Flugzeuge, welche von Norbert Wiener herausgefunden hat. Solch ein kybernetischer Mechanismus nimmt zum Beispiel die Flugdaten auf. Bleiben wir nicht auf Kurs, misst es die Abweichung von der festgelegten Route und sendet dann die Informationen an ein Instrument. Dieses Instrument berechnet mit Hilfe der Daten die Abweichung und bringt die Maschine wieder auf den Kurs, damit sie erfolgreich am Ziel ankommt.

Unerlässlich ist dabei, dass der Pilot vor dem Start die Flugroute in das System und den Bordcomputer eingibt. Es gibt also eine klare Vorgabe und Informationen über das Ziel und auch über die Strecke, die geflogen werden soll. Es existiert eine klare Regelung. Genau den gleichen Mechanismus, der sich der Kybernetik bedient, haben wir in uns. Es ist unser Selbstbild.

Ein alltägliches Beispiel um das alles zu verdeutlichen.

Eine junge Frau, die von je her der Meinung ist, sie würde zu viel wiegen. Jedes mal steigt sie voller Frust von der Wage runter. Diäten sind völlig sinnlos. Dafür genießt sie das Essen zu sehr. Vielleicht kocht und backt sie für ihr Leben gern. Ernährungsumstellungen und Sport funktionieren dafür ganz gut. Doch aus irgendeinen Grund erreicht sie trotzdem nicht ihr Wunschgewicht. Fragt man sie, was sie mit ihrem Wunschgewicht verbindet, kommen oftmals verschiedene Antworten. Mehr Wohlbefinden, einen schöneren Körper bis zu einer anziehenden Ausstrahlung. Doch irgendwie würde sie es aber einfach nicht langfristig schaffen abzunehmen. Meistens denken diese Frauen, dass sie sich wohl einfach damit abfinden müssen, mehr auf den Hüften zu haben.

Unser Tipp wäre, die Waagenanzeige mit einem Schild zu überkleben, auf dem das Wunschgewicht steht. Somit sieht sie jedes mal, wenn sie sich wiegt, dass sie ihr Ziel schon erreicht hat.

Was sollen wir sagen? In einem Fall fing eine junge Frau damit an, ihren Selbstwert, das Wohlbefinden und ihre Ausstrahlung unabhängig von ihrem Gewicht zu machen. Sie spürte mehr in sich hinein und merkte so, wenn sie wieder mehr Sport oder etwas an ihrer Ernährung ändern musste. Als nächstes fing sie an daran zu glauben, dass sie abgenommen habe, schließlich fühlte sie sich ja auch besser. Nach ein paar Wochen wog sie sich im Fitnessstudio und siehe da, sie hatte die 64 Kg erreicht. Es geht um das innere Gefühl, das innere Bild, das du von dir aufbaust, so wie du es haben willst. Damit manifestiert sich das Bild, das du in dir trägst, auch im außen. Lässt du aber dein aktuelles Außen darüber entscheiden, wie du dich grundsätzlich fühlst, wird sich dies wieder und wieder im außen bestätigen. Oftmals haben Menschen mit ein paar Kilogramm mehr dieses Bild von sich so stark verankert, aber gleichzeitig kein neues Bild einer definierten Figur geformt, geschweige denn ein Gefühl von sich wohl fühlen dazu kreiert.

Wir müssen verstehen, dass es nicht nur das Essen oder der Mangel an Sport ist der uns zunehmen lässt. Es sind unsere Paradigmen. Wenn wir uns erzählen, dass jedes Stück Schokolade fünffach auf unserer Hüfte landet, wird es auch genau so passieren. Das alles geht aber auch in die andere Richtung. Wir kennen Menschen, die sind davon überzeugt alles essen zu können, was sie wollen, und nie dick zu werden. Sie gehören tatsächlich zu den dünnsten Personen in unserem Umfeld.

Es hängt alles an unserem Selbstbild. Das, was wir über uns selbst jeden Tag denken, wird sich auch im Außen manifestieren. Machen wir eine Diät, wird unser kybernetischer Mechanismus registrieren, wenn unser Gewicht nicht mehr mit unserem Selbstbild übereinstimmt, und wird diesen Fehler korrigieren. Der typische Jojoeffekt wird einsetzen.

Dieses Beispiel können wir auch auf alle andere Bereiche in unserem Leben anwenden.

Thema Beziehungen. Nach jedem Streit wird geschworen, sich zu ändern. Es geht auch eine kurze Zeit gut, dann schleicht sich das alte Verhalten wieder ein.

Der Punkt Finanzen. Sind wir der Meinung, dass wir mit Geld nicht umgehen können, werden wie auch kein Reichtum aufbauen. Dass wir einfach nicht den Daumen dafür haben und beim letzten Mal als wir an der Börse investieren wollten, ja fürchterlich auf die Nase gefallen sind.

Oder wir bauen uns mühevoll ein Business auf, verdienen sehr gutes Geld, nur um uns mit dem Hintern alles wieder einzureißen. Genau das ist auch unserem Bekannten im anfänglichen Beispiel passiert. In seiner Familie bestand ein ständiger Geldmangel und Karrieren endeten zeitnah. Mit diesem Bild vor Augen startetet er sein eigenes Business. Hinzu kam eine ungesunde neue Beziehung zu einer Frau, die ihn klein hielt und sein Selbstbewusstsein weiter schwächte. Das Ergebnis war, dass sein Selbstbild bestätigt wurde und er seine Firma wieder schloss.

Wieso leben die Menschen so?

Schon in unserer Kindheit haben wir vermittelt bekommen, bloß nicht aufzufallen. Andersartigkeit war negativ behaftet, egal wie viele Gaben und Talente dahinter steckten. Wir dachten, das beste wäre so zu sein wie alle anderen und uns in das Bild einzufügen. Nun kommt es auf unser Umfeld an, wie genau wir uns angepasst haben. Es ist traurig, dass wir nicht genau so leben wie wir es eigentlich wollen. Schließlich ist es unser Geburtsrecht ein grandioses Leben zu führen!

Welche Schritte kannst du gehen, um dein Traumleben zu realisieren?

Du solltest das System der Kybernetik verstehen. Lerne, dich auf ein höheres Anliegen zu konzentrieren anstatt auf das niedere Bild. Entwickle dafür eine mentale Stärke in dir und richte deine Gedanken aus. Wenn du dich selbst als eine erfolgreiche, wohlhabende Person wahrnimmst die es verdient, reich und erfolgreich zu sein, dann wirst du auch in diese Schwingung versetzen und diese aussenden. Dein Zustand und die Umstände in deinem Leben werden sich automatisch anpassen.

Werde dir klar, was du wirklich willst und wer du sein möchtest. Stärke dein Selbstbild, deine positive Vision deiner eigenen Person. Halte es fest und konzentriere dich täglich auf deine Ziele. Zu welcher Person darfst du dich entwickeln, um dieses Ziel, das du dir da gesetzt hast, überhaupt zu erreichen? Vertraue dann, nachdem du dieses Bild dieser Person kreiert hast und derart denkst und handelst darauf, dass das Leben dir genau das geben wird.

Von Herzen

Patrick und Theresa

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Der verzerrte Spiegel namens „Selbstbild“

von PatrickK Lesedauer: 6 min
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