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5 Minuten Lesedauer

„Nicht die Glücklichen sind dankbar. Es sind die Dankbaren, die glücklich sind.“
Francis Bacon

Dankbarkeit ist mehr als nur ein Gefühl. Es ist eine Geisteshaltung, eine Weltanschauung. Wir entscheiden uns, durch welche Brille wir Situationen und Gegebenheiten betrachten. Diese Brille haben wir ständig auf, sie lässt unser Leben in genau den Farben leuchten, wie die Gläser geschaffen sind.

Nehmen wir ein Beispiel aus dem Strukturvertrieb. Meist hast du eine direkte Führungskraft, die für dich zuständig ist und dich anlernt. Nun kann es passieren, dass ihr euch anfänglich gut versteht. Schließlich hatte es auch einen Grund, wieso deine Führungskraft es geschafft hat dich ins Team zu holen. Doch mit der Zeit merkst du, dass sie dich nicht so voran bringen kann, wie du es gern hättest. Oder es passt zwischenmenschlich nicht mehr. Jedenfalls funktioniert es mit einer anderen Führungskraft besser und du möchtest dich umstrukturieren lassen. Ärgerlich für denjenigen, der dich ins Team geholt und dich ins Laufen gebracht hat, oder? Lässt du dich umstrukturieren, verdient er ja auch keine Provision mehr über dich. Er könnte es aber auch so sehen. Wenn es zwischen euch beiden nicht klappt, und du nicht zu dem Erfolg kommst, wie du es dir vorstellst, wirst du sehr wahrscheinlich wieder gehen. Damit verdient er auch keine Provision mehr, bekommt vielleicht noch viele Stornos, und holt sich zusätzlich schlechte Presse ins Haus. Fängst du jetzt jedoch an unter jemand anderen weiterzuarbeiten, ist der Bestand gesichert. Weiterhin hat deine alte Führungskraft wieder freie Zeit, Karft und Energie, um sich um neue Vertriebspartner zu kümmern und diese aufzubauen. Er kann bewusst dankbar dafür sein, mit seinen freien Kapazitäten noch bessere Leute akquirieren und ausbilden zu können anstatt seine Kraft in eine unharmonische Partnerschaft zu stecken. Denk dabei an das Naturgesetz der Polarität. Das Phänomen, dass alles auf der Welt zwei Seiten hat. Manchmal können wir nicht den genaueren Sinn hinter den Umständen sehen. Das Universum hat manchmal einen eigenartigen Sinn für Humor und verteilt seine Geschenke auf Umwegen.

Dankbarkeit und ein positiver Blick auf die Dinge ändern nichts daran, was in der Vergangenheit passiert ist. Wir wissen jedoch, dass es unsere Gegenwart und unsere Zukunft beeinflusst. Wieso ist das so?

Wo Dankbarkeit und Freude ist, kann keine Angst und kein Groll sein

Viele von uns kennen Situationen, wo wir sehr kontroverse Gefühle in uns haben. Eine neue Arbeit, verbunden mit einem Umzug, können Freude auslösen, (mehr Einkommen, Karriere etc.) aber auch Angst hervorrufen (neue Stadt, neues soziale Beziehungen, Umfeld…). Diese beiden Emotionen sind jedoch nie gleichzeitig da! Wenn dann wechseln sie sich ab, eventuell auch schnell. Wir können aber nur das eine, oder das andere empfinden. Konzentrieren wir uns auf die positiven Aspekte und sind dankbar für die neuen Chancen, gehen wir mit viel mehr Freude und einem besseren Wohlbefinden an den Ortswechsel ran.

So kommen wir zum nächsten Punkt.

Dankbarkeit, bzw. eine positive Geisteshaltung, beeinflusst unsere Zukunft

Wie wir wissen, gibt es mehrere Naturgesetze, die auch hier greifen. Das Gesetz der Anziehung ist besonders wichtig. Kennst du Menschen, die eine tolle Ausstrahlung haben? Diese positive Kraft zieht auch automatische tolle Menschen und Dinge in ihr Leben. Das Wort Ausstrahlung müssen wir sogar wortwörtlich nehmen. Laut Physik und Wissenschaft strahlen sie positive und harmonische Schwingungen aus und ziehen positive Dinge, die auf der selben Frequenz bzw. Schwingung laufen, in ihr Leben. Gehen wir selbst dauerhaft, auch in unserem Alltag, in die Dankbarkeit und positive Emotionen rein, senden wir hohe Schwingungen aus. Das Naturgesetz der Anziehung bewirkt, dass dies in Form von genauso hoch schwingenden Dingen oder Menschen beantwortet wird.

Es gibt ein weiteres universelles Naturgesetz in der Physik. Das Gesetz von Ursache und Wirkung. Haben wir negative Gedanken, wenig Energie und Kraft, sind zum Beispiel verärgert und wütend, tragen wir es meist auch nach außen. Wir sind ungeduldig mit Kollegen und motzen sie vielleicht an. Der nächste Kunde wird genervt bedient. Es gibt viele Beispiele die wir hier aufzählen können. Alle haben eins gemeinsam. Auf unsere negativen Gefühle und Verhaltensweisen reagieren die meisten Menschen auch negativ. Sie gehen uns vielleicht aus dem Weg. Der Kunde geht wieder ohne zu kaufen. Ist es eine einmalige Sache, dürfen wir es nicht so tragisch sehen. Wir sind alle Menschen mit Emotionen, jedem von uns passiert es mal, dass wir uns anderen gegenüber im Ton vergreifen und nicht so freundlich sind. Ist es jedoch ein Dauerzustand, solltest du unbedingt etwas ändern! Die Menschen werden ihre Konsequenzen daraus ziehen. Jeder Bereich deines Lebens wird darunter leiden. Sei es, weil dein Verhalten und deine aktiven Handlungen Menschen vergraulen, oder weil sie auf deine negativen Schwingungen reagieren. Bedenke auch, dass es nicht nur Menschen betrifft. Auch andere unliebsame Situationen und Umstände werden auftreten, als wärst du vom Pech verfolgt, da sie die gleiche Schwingung besitzen wie du. Wir müssen daher lernen, Regelmäßigkeiten zu finden und konstant in der Dankbarkeit zu sein, um somit auf einer hohen Frequenz zu schwingen.

Was Dankbarkeit und Glück miteinander zu tun haben

Glück ist ein umfassender Begriff. Entweder beschreibt es das Zusammenkommen mehrerer, unwahrscheinlicher positiver Umstände, oder allgemein die Emotion, das glückliche Gefühl. Das erste wird meist mit Zufall in Verbindung gebracht. Menschen, die eine super positive Ausstrahlung haben, scheinen oft auch vom Glück verfolgt. Dabei ist nichts zufälliges an der Sache dran. Dankbarkeit, so wie auch andere sehr starke, positive Gefühle, senden auch starke hoch frequentierte Schwingungen aus. Das Glück antwortet darauf in Form von positiven Umständen, Menschen oder Dingen. Somit ziehen wir aktiv das Glück in unser Leben.

„Für dankbare Menschen macht das Glück gern Überstunden.“ Ernst Ferstl

Vielleicht stellst du dir jetzt die Frage, wie du eine noch bessere positive Geisteshaltung haben kannst? Noch mehr Dankbarkeit empfindest?

Gute Nachricht. Dankbarkeit kannst du dir antrainieren. Kennst du die Situation, dass du ein neues Auto hast, und plötzlich fallen dir überall die gleichen Autotypen auf? Das, was in unserem Fokus liegt, wird uns überall begegnen.

Ein guter Tipp ist, sich ein Dankbarkeitstagebuch anzulegen. Eventuell steckst du schon in der Materie und schreibst ein Erfolgstagebuch. Mach einen separaten Eintrag mit mindestens 5 Punkten wofür du jeden Tag dankbar bist. Auch für kleine Dinge. Das geht bei Selbstverständlichkeiten los. Dass du gesund bist. Eine schöne Wohnung besitzt. Eine Arbeit, die dich interessiert und die du liebst. Selbst schlechtes Wetter kann etwas gutes sein, wenn es dir dabei hilft, konzentrierter zu arbeiten. Du wirst merken, mit jedem Tag fallen dir mehr Dinge auf. Das funktioniert übrigens auch anderen Menschen gegenüber. Wenn dich jemand wütend gemacht hat, liste Punkte auf die du an ihm wertschätzt und für die du dankbar bist. Damit änderst du deinen Fokus und kommst schnell wieder in die Liebe hinein.

Eine andere Möglichkeit ist, sich mit Freunden, dem Partner oder dem Team auszutauschen. Erzählt euch einfach gegenseitig, was toll am Tag war und wofür ihr dankbar seid. Integriert es in euren Alltag und macht es zur Gewohnheit, euren Fokus bewusst auf die Dinge zu legen, die erfolgreich verliefen, bei denen ihr glücklich wart.

Wann hast du das letzte mal jemanden einfach so Danke gesagt oder ein paar liebe Worte geschrieben und deine Wertschätzung zum Ausdruck gebracht hast? Wir haben jeden Tag unser Handy in der Hand. Schau dir deine Kontakte an und schreibe ihnen, wieso du sie schätzt oder wofür du dankbar bist. Du fokussierst nicht nur deine eigene Wahrnehmung, gleichzeitig sorgst du auch für Freude bei den anderen. Schließlich kann sich niemand gegen ein Lob wehren 😉

Eventuell hast du jetzt den Einwand, dass Dankbarkeit dich bequem und zufrieden werden lässt. Das sind Gott sei Dank zwei paar Schuhe. Dankbarkeit ist die persönliche Wertschätzung dem gegenüber, was ist. Du kannst auch zufrieden mit dem sein, was du in diesem Moment erreicht hast. Es einfach mal genießen. Du solltest nur nicht zufrieden bleiben. Dann wirst du bequem und entwickelst dich nicht mehr weiter. Eine gewissen Unruhe und Unzufriedenheit sind gesund und fördern deinen Wachstum. Lerne, eine Balance zu finden.

Du siehst, das Thema Dankbarkeit im Leben hat nur Vorteile. Es füllt die Welt mit noch mehr Liebe und Glückseligkeit. Frage dich auch in schwierigen Situationen, was die guten Seiten daran sind (Gesetz der Polarität – alles im Leben hat zwei Seiten). Überlege, was du aus den Geschehnissen für dich lernen kannst. Auch Krankheiten haben etwas Gutes. Sie zwingen den Körper zur Ruhe zu kommen und den menschlichen Geist, die Aufmerksamkeit wieder auf sich und sein eigenes Wohlbefinden selbst zu lenken. Krankheit möchte dir nämlich nur signalisieren, dass du aus dem Gleichgewicht geraten bist. Gesundheit ist der Normalzustand.

Es gibt viele Gründe um dankbar zu sein. Halte die Augen und dein Herz offen, dann wird auch für dich das Glück kein Zufall mehr sein.

Von Herzen,

Patrick und Theresa

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Lieber arm dran, als Arm ab – das Prinzip der Dankbarkeit

von PatrickK Lesedauer: 6 min
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