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5 Minuten Lesedauer

„Human beings can alter their life by altering their attitudes of mind.“
(William James of Harvard)

 

Vermutlich hast Du es auch schon mal gehört: „Du musst einfach nur mal eben eine gute Einstellung / Attitude entwickeln, dann liegt Dir ein wunderbares Leben zu Füßen.“ Natürlich, definitiv! Welch grandiose Gedanken!

Lehrer sagen ihren Schülern
, dass sie eine bessere Einstellung zum Lernen entwickeln sollen.
Ärzte raten ihren Patienten, eine bessere Einstellung an den Tag zu legen, um den Genesungsprozess zu beschleunigen.
Verkaufsmanager appellieren an die Verkäufer, an den Verkauf mit einer zuversichtlichen Einstellung heran zu gehen.
Berater predigen es Ehepaaren in Therapiesitzungen, dass sie eine positive Einstellung in Bezug auf ihren Partner entwickeln sollen.

Ich muss einfach nur eine gute Einstellung entwickeln und zack rollt der Ball. Es klingt so genial und einfach! Wir Menschen sind so gut darin, schlaue Ratschläge für unser aller Leben zu geben, die wir selbst aber nicht mal ansatzweise verstehen.

Denn offensichtlich ist es doch gar nicht so einfach eine gute Einstellung in Bezug auf das Leben zu entwickeln. Sonst würden mehr Menschen oder sogar alle Menschen eine hervorragende Einstellung aufbauen, richtig? Das Problem ist, dass es alle Menschen sagen und viele von ihnen wollen es vermutlich auch wirklich, doch keiner von ihnen hat einen blassen Schimmer davon, was der wahre Inhalt des Wortes „Einstellung“ ist und wie er es anstellen soll – so, dass es permanenter Natur ist!

Wieso machen wir es uns im Leben so schwer?! Wie kann das sein?

 

Weil Einstellung eine Sache ist, die sowohl den Mind, als auch den Körper betrifft.

 
Nun, wir wissen, dass wir Menschen in Bildern denken. Von unserem Körper haben wir ein ganz klares Bild, natürlich wir sehen ihn jeden Tag, er ist die ganze Zeit bei uns. Das ist also einfach.

Was wir jedoch nicht haben, ist ein Bild unseres Minds. Oder welches Bild hast Du vor Augen, wenn wir Dich bitten, Dir Deinen Mind vorzustellen? Lass Dir gesagt sein, es ist nicht Dein Gehirn. Dein Gehirn hat mit Deinem Mind ebenso wenig zu tun, wie Dein Fingernagel!

Doktor Thurman Fleet hat sich diesem Problem 1934 angenommen, sich Gedanken gemacht und ein Bild kreiert, mit dem wir arbeiten können, um eine permanent gute Einstellung aufzubauen. Diese Grafik trägt den Namen „The Stickperson“, auf Deutsch „Das Strichmännchen“. Im letzten Blogbeitrag sind wir ganz detailliert auf diese Grafik eingegangen.

Gemäß Fleet besteht der Mind aus zwei Bereichen: dem Bewusstsein und dem Unterbewusstsein.

Das Bewusstsein des Menschen ist der Part, der denkt. Hier ist der freie Wille angesiedelt. So haben wir die Möglichkeit, Gedanken und Ideen bewusst zu wählen. Niemand kann Dich im Leben dazu zwingen, etwas zu glauben, was Du nicht willst. Sei Dir dessen bewusst! Du hast immer, zu jeder Zeit die Wahl, wie Du die Dinge siehst – ganz egal wie die Umstände sind!

Die Idee, die Du bewusst annimmst, als wahr und präsent erachtest, die gelangt in Dein Unterbewusstsein – und zwar in dem Moment, in dem Du sie akzeptierst und Dich emotional damit verbindest. 

Das Unterbewusstsein kann nur annehmen, es hat keine Wahl! Es drückt sich auf Grundlage eines Gesetz durch Gefühle und Aktionen aus. Die Ideen und Gedanken, die immer wieder ins UBS gedrückt werden, indem Du darüber nachdenkst und Dich mit ihnen emotional verbindest, verankern sich dort. Das bedeutet, dass Du anfangen wirst, Dinge automatisch zu tun, Situationen automatisch zu bewerten, ohne einen bewussten Gedanken daran zu richten. Du formst also Gewohnheiten. Es ist unser UBS, das unser Leben lenkt – wir machen jeden Tag 96-98% unbewusst.

Neben dem Mind haben wir noch unseren Körper, der ebenso wichtig ist, wenn wir klären wollen, was Einstellung überhaupt ist.

Der Körper ist der sichtbare Teil. Er ist das Instrument des Minds. Das Haus, in dem wir Menschen leben. Die Gedanken, die im Unterbewusstsein verankert sind, Deine Paradigmen, drücken sich nun mit und durch Deinen Körper durch ein gewisses Verhalten, eine bestimmte Aktion aus. Diese Aktionen bestimmen wiederum, welche Resultate Du erfährst.

Wenn Du nun unzufrieden bist mit Deinen Resultaten, dann musst Du Deine Gedanken, Deine Gefühle und Deine Aktionen verändern. Einstellung ist nämlich die Verbindung Deiner Gedanken, Gefühle und Aktionen. Machen wir ein Beispiel. Du kannst Dir das wunderbar wie einen Kuchen vorstellen, der auch aus mehreren zentralen Zutaten besteht. Kuchen = Einstellung / Attitude – Zutaten: Gedanken, Gefühl, Aktion.

Du kannst nicht nur sagen oder denken „Ich bin reich“, während Dir gleichzeitig Dein Unterbewusstsein das Gefühl gibt, dass es eine Lüge sei und Du, Du schon mal gar nicht sowas auch überhaupt nur denken dürfest, weil es eh nicht passiert. Es genügt nicht nur zu denken „Ich bin reich“, während Du total knausrig bist und Reichtum vielleicht vor anderen sogar ablehnst.

Setze bei Deinen Gedanken an, wenn Du eine positive, zuversichtliche, stets lösungsorientierte und damit erfolgreiche Einstellung entwickeln möchtest! Wie siehst Du die Dinge?! Das Gesetz der Polarität besagt, dass alles zwei Seiten hat. So trägt auch jedes „Problem“ eine Chance in sich. Wonach hältst Du Ausschau? Sobald Du Deine Wahrnehmung veränderst, verändert sich alles. Neue Gedankenströme kehren ein, die Dich komplett von innen heraus drehen. Um eine gute Einstellung zu entwickeln, musst Du also das Konzept des Strichmännchens VERSTEHEN – und damit Dich selbst!

Deine Einstellung ist die Reflexion im Außen von dem, was im Inneren bei Dir abläuft. Beginne also bei Deinen Gedanken – Du kannst sie bewusst lenken.  Erinnere Dich – Du hast jederzeit mit Deinem Bewusstsein die Chance zu wählen! Transformiere damit Deine Programmierung im Unterbewusstsein, indem Du gewohnheitsmäßig ein neues Gedankenmuster bei Dir einkehren lässt.

Dies bedarf eines messerscharfen Fokus und harter Disziplin, was oft nicht ohne einen Mentor an Deiner Seite zu bewerkstelligen ist. Du bist so gut darin, Du zu sein. Mach es Dir also nicht so schwer. Sei belehrbar von Menschen, die wissen, wovon sie sprechen und dieses Konzept der Einstellung und damit sich in Gänze verstanden haben.

Es ist nämlich die Grundschwingung, die die Dinge in Dein Leben zieht. Es sind nicht die 10 Minuten des Tages, in denen Du ganz positiv gestimmt, locker, leicht in Dein Dankbarkeitsjournal schreibst. Schwingung bezeichnet, welches Gefühl bei Dir überwiegt. Entscheide Dich also! Entscheide Dich dafür, dass es leicht ist, dass es Spaß macht. Für Fülle, Liebe, Leichtigkeit. Und wenn Du Dich dafür entscheidest, dann entscheidest Du Dich dafür und beginnst Deine Gedanken bewusst danach auszurichten. Und sollte Deine alte Programmierung einmal laut werden, dann erinnere Dich, wofür Du Dich entschieden hast und dass das Deine Wahrheit ist.

Die Bedeutsamkeit, Dich zu verstehen und Dir eine förderliche, positive Einstellung anzueignen, zeigt die folgende Tatsache: Unsere Einstellung hat einen größeren Einfluss auf uns, als auf andere. Warum das?! Nun, betrachte die Kette. Deine Gedanken beeinflussen Deine Gefühle, Deine Gefühle versetzen Dich in eine bestimmte Schwingung, die eine bestimmte Handlung auslöst. Aktion folgt die gleiche Reaktion, der ein Resultat folgt. Du kreierst Dir Dein eigenes Leben – hoffentlich ist Dir dies mittels dieses Blogbeitrages endlich bewusst geworden!

Du kannst es aber auch switchen, in die Richtung, die Du haben willst. Du musst aktiv die Kontrolle übernehmen und an Deinen Gedanken ansetzen. Vom negativen Denken zum positiven Denken. Wenn Menschen unglücklich sind, dann nur dann, weil sie warten, dass jemand zu ihnen kommt und für sie alles macht. Doch das funktioniert nicht, weil Du damit wieder mal im außen bist! Dort wirst Du keine Antworten finden, wenn Du sie nicht direkt selbst hervorgerufen hast. Du musst es für dich tun! Ergreife die Initiative. Entwickle auf der Grundlage des Verständnisses eine permanent gute Einstellung.

Das Wort Einstellung umfasst Deine Gedanken, Deine Gefühle und Deine Aktionen.

Gedanken & Gefühle & Aktionen

Von Herzen,

Patrick und Theresa

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Gute Einstellung – Klappt nicht?!

von PatrickK Lesedauer: 5 min
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